Herzlich Willkommen!

„Unser“ Café ist ein Angebot an alle, die eine Alternative zu „coffee-to-go“ genießen möchten. Und wie es sich für ein richtiges Kaffeehaus gehört, gibt es bei uns auch ein künstlerisches Programm, das sich hauptsächlich im historischen Pferdestall abspielt. Ob Theater, Musik oder Lesung - wir lieben die Vielfalt und haben die Qualität immer gerne als erlebbaren guten Geist im Hause ...

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Warum haben wir uns entschieden, ein Café zu betreiben?

Vorweg: Wir sind Quereinsteiger. In der Planungsphase wurden wir hin und wieder gefragt: Wisst Ihr eigentlich, was Ihr Euch da antut? Antwort: Nein, wie denn auch? Die Vorfreude auf unser Café hat immer überwogen. Vielleicht gilt auch für uns die rückblickende Beobachtung: Sie wussten nicht, dass es eigentlich nicht geht. Deshalb haben sie es geschafft.☺

Begonnen hat es mit dem Wunsch, dem Maximiliansplatz wieder etwas mehr Leben einzuhauchen. Gleichzeitig wollten wir mit Blick auf das veränderte Nutzungsverhalten von Innenstädten das Anwesen weiterentwickeln von heutigen Einzelhandelsflächen hin zu Flächen für den Genuss städtischen Lebens.

Da es hier weit und breit keine Gastronomie gibt, aber der Wunsch danach immer wieder artikuliert wird, war die Ausrichtung schnell gefunden. Seinerzeit haben wir die Räume des heutigen Kaffeehauses zur Verpachtung an Gastronomen angeboten, die aber mit dem Verweis auf die Schattenlage abgelehnt haben. Ebenso hielten sie es für umöglich, eine Freischankfläche auf dem Maximiliansplatz errichten zu dürfen. Darauhin haben wir zunächst unser Wunschziel begraben, aber es hat uns keine Ruhe gelassen. Wir haben dann überlegt, welche Zutaten das Anwesen bietet, um es doch noch für Gastonomen attraktiv zu machen. Dabei stießen wir auf die Kaffee-Tradition, die Fritz Minges mit seiner Kaffee-Rösterei bei uns im Haus vor nun knapp 90 Jahren begründet hat. Das hat uns gefallen, da die Öffnungszeiten mit Rücksicht auf die Wohnungsmieter im Anwesen begrenzt sein müssen. Ein Tagescafé passte also gut. Hinzu kam dann rasch die Idee, den Pferdestsall - über Jahrzehnte als Lager genutzt - als Veranstaltungsort für Kulturveranstaltungen mit einzubeziehen. Zu den beiden großzügigen Kellerhallen (an der Grüner-Markt-Front, sowie an der Front zum Maximiliansplatz) war es dann nur noch ein kleiner gedanklicher Sprung. Ersterer ist für Formate mit Verzehr während der Veranstaltung gedacht, letzterer dagegen für Theater-Aufführungen am historischen Ort von E.T.A. Hoffmanns und C.F. Kunz' weinreicher Entspannung vom Alltag.
Auch sollte der Musiksalon im 1. OG einbezogen werden, was sich aber letztlich wegen der hohen Stellplatzablösegebühren als nicht durchführbar darstellte.

Nun war es an der Zeit, sich das Wunschprofil eines/r Wunschpächter/in zu überlegen. Es wurde uns schnell klar, dass er/sie auf mehreren Gebieten "zuhause" sein musste: Neben der Gastronomie eben auch in Kunst- und Kultur. Empathie gegenüber Baudenkmälern wäre auch von Vorteil. Eine gewisse Verwurzelnung in Bamberg ist praktisch unabdingbar, weil sonst eine deutlich längere Anlaufzeit zu viele Ressourcen verschlingen würde. Systemgastronomie schied für uns aus, weil dort häufig eine entseelte Optimierung zu spüren ist. Schließlich war nicht bis ins letzte klar, wie eine gastronomische Nutzung des Anwesens im Alltag und auf Dauer von den bisherigen Bewohnern und Geschäftsleuten trotz sehr postiver Bekundungen angenommen werden würde. Kurzum: Es dämmerte uns, dass wohl nur wir selbst dafür in Frage kommen. Da jede/r Wunschkandidat/in auf mindestens einem der geforderten Gebiete Quereinsteiger hätte sein müssen, verlor das Wissen um unsere eigene gastronomische Unbelecktheit seine abschreckende Wirkung.

 

Warum könnten Sie sich dazu entscheiden, sich bei uns wohl zu fühlen?

Da sind wir also heute und hoffen nun, dass Sie unsere Einrichtung, die österreichischen Kaffee-Spezialitäten und die Kuchen bzw. Torten nach eigenen Rezepten, gebacken vom Café am Dom, und unser Mittagessen genießen. Bei den schon erfreulich zahlreichen Wiederholungstätern, die heute ihr zweites Wohnzimmer bei uns aufgeschlagen haben, dürfen wir hoffen...

Auch sind wir sehr froh darüber, wie schnell unsere Angebote zu Kunst- und Kulturveranstaltungen angenommen wurden und werden. Dass aber bitte jetzt niemand denkt nachlassen zu dürfen!☺
Das alles geht natürlich nur mit tatkräftiger Unterstützung von Künstlern, die sich ebenso wie wir nach schönen Orten sehnen und die mit Ihrer Kunst zu verzaubern wissen.

All dies steht auf dem Fundament des unaufdringlichen Strebens nach einer Qualität, die mit Herzblut statt mit Eifer erreicht werden will. Fühlen Sie dem gerne nach und lassen Sie uns bitte wissen, wenn Sie dazu noch eigene Ideen haben!